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Abstract

Rosazea
Rosacea

Die Rosazea ist eine häufige Dermatose, die meist zentrofazial das Gesicht befällt und seltener extrafaziale Manifestationen aufweist. Der stadienhafte Verlauf führt zu zahlreichen klinischen Subtypen und Schweregraden. Die Ätiopathogenese der Rosazea ist trotz wissenschaftlicher Fortschritte und neuer Hypothesen noch ungeklärt. Verschiedene Faktoren spielen bei der Pathogenese eine Rolle: genetische Prädisposition,unterschiedliche externe Reize, die zu einer Exazerbation führen können, Stimulation des Immunsystems,humorale Substanzen mit ihrem Einfluss auf das Gefäßsystem u.a. Die Einteilung der Rosazea erfolgt anhand der Klinik (Stadium I–III) sowie in verschiedene Subtypen (Rosacea conglobata,Rosacea fulminans,granulomatöse Rosazea, Steroidrosazea, Morbus Morbihan, gramnegative Rosazea und Rosazea aufgrund einer Induktion durch epidermale Wachstumfaktoren-Inhibitoren). Die Therapie der Rosazea reicht von der topischen Therapie (Antibiotika, Schwefelpräparate) mit einer fortführenden Behandlung in der Remissionsphase, über eine systemische Therapie (Tetrazykline, Metronidazol, Isotretinoin u.a.), bis hin zur operativen Therapie (von Exzision bis Dermabrasio).

Percy Lehmann, Axel Sobottka
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Umweltmedizin,
HELIOS Klinikum Wuppertal, UniversitätWitten/Herdecke

Reviewer: Gerd Plewig, München
und Anja Thielitz,Magdeburg

Lehmann P., Sobottka A., Rosazea CME Dermatol 2008; 3(3):162-179 publiziert 30.11.08 www.akademos.de/derma ©akademos Wissenschaftsverlag 2008 ISSN 1860-7268