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Abstract

Lichtdermatosen
Photodermatoses

Licht, insbesondere ultraviolettes Licht,wurde schon bei den alten Ägyptern zur Heilung von Erkrankungen therapeutisch eingesetzt. Allerdings kann Licht auch eine Plethora von Hauterkrankungen auslösen, die man in primäre und sekundäre Lichtdermatosen einteilen kann. Zu den primären, idiopathischen Lichtdermatosen zählen die Dermatitis solaris,die polymorphe Lichtdermatose, die Mallorca- Akne, die Lichturtikaria, die Hydroa vacciniforme, die aktinische Prurigo und die chronisch aktinische Dermatitis (CAD). Die wichtigsten sekundären, durch endogene oder exogene »chemische« Photosensibilisatoren ausgelösten Lichtdermatosen stellen die phototoxischen und photoallergischen Dermatitiden (exogen) sowie die Porphyrien und der Lupus erythematodes (endogen) dar. Die Diagnostik von Lichtdermatosen basiert im Wesentlichen auf einer detaillierten Anamnese, dem klinischen Bild und geeigneter Photodiagnostik, ggf. ergänzt durch dermatohistopathologische Untersuchungen. Dies setzt spezielle Kenntnisse verbunden mit einem besonderen personellen und apparativen Aufwand voraus.

Steffen Emmert
Abteilung Dermatologie und Venerologie der
Georg-August-Universität Göttingen

Reviewer:Thomas Herzinger, München
und Mark Berneburg, Tübingen

Emmert S. Lichtdermatosen CME Dermatol 2009; 4(1):22-34 publiziert 31.03.09 www.akademos.de/derma ©akademos Wissenschaftsverlag 2009 ISSN 1860-7268