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Abstract

Hautmanifestationen der Lyme-Borreliose
Cutaneous manifestations of Lyme borreliosis

Die Hautmanifestationen der Lyme-Borreliose sind teilweise schon mehr als 100 Jahre bekannt und als eigenständige Krankheitsbilder beschrieben. Allen liegen ähnliche pathophysiologische Mechanismen zugrunde. Die zelluläre Immunreaktion auf die Invasion der Borreliose-Erreger führt zu sichtbaren Veränderungen der Haut, die meist ohne epidermale Beteiligung ablaufen. Die Manifestationen der Frühphase (Erythema migrans, Borrelien-Lymphozytom) führen in der Regel noch nicht zur Bildung messbarer Antikörper, die Acrodermatitis chronica atrophicans als klassische Manifestation der Spätphase zeigt dagegen regelhaft massiv erhöhte IgG-Antikörper. Alle diese Hautmanifestationen der Borreliose sind als Blickdiagnose erfassbar. Die Therapie erfolgt nach standardisierten Bedingungen und führt in aller Regel zur Ausheilung der Erkrankung.

Dieter Hassler
Infektiologe DGI, Facharzt für Allgemeinmedizin, Kraichtal
Reviewer: Pramod M. Shah, Frankfurt am Main
und Rüdiger Braun, Esslingen

Hassler D. Hautmanifestationen ... CME Dermatol 2009; 4(3):156-166 publiziert 30.11.09 www.akademos.de/derma ©akademos Wissenschaftsverlag 2009 ISSN 1860-7268