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Abstract

Diagnostik und Therapie des bullösen Pemphigoids
Bullous pemphigoid

Blasenbildende Autoimmundermatosen stellen organspezifische Autoimmunerkrankungen dar, die durch pathogenetisch relevante, gegen Strukturproteine der Haut bzw. Schleimhaut gerichtete Autoantikörper gekennzeichnet sind. Anhand der Zielantigene und der Lokalisation der Spaltbildung werden vier Hauptgruppen blasenbildender Autoimmunerkrankungen unterschieden: die Pemphigusund Pemphigoid-Erkrankungen, die Epidermolysis bullosa acquisita und die Dermatitis herpetiformis Duhring (Sitaru et al. 2004). Bei den Pemphiguserkrankungen liegt die Blasenbildung intra-, bei den übrigen bullösen Autoimmundermatosen subepidermal. Die mit Abstand häufigste blasenbildende Autoimmunerkrankung ist das bullöse Pemphigoid (BP), dessen jährliche Inzidenz bei etwa 6 – 7/1000000 liegt. Das BP ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters; es beginnt meist jenseits des siebten Lebensjahrzehnts. Kinder sind hingegen extrem selten betroffen. Die Erkrankung zeigt bei Männern eine etwas höhere Prävalenz als bei Frauen.

Matthias Goebeler

Reviewer: Michael Hertl, Marburg
und Detlef Zillikens, Lübeck

CME Praktische Fortbildung CME Dermatologie 1/2006: 32-43