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Abstract

Klinik, Diagnostik und Therapie des Basalioms
Basal cell carcinoma (BCC)

Das Basaliom (basal cell carcinoma) ist der häufigste bösartige Tumor der weißen Bevölkerung weltweit (Miller 1995). Basaliome sind semimaligne, da sie zwar lokal invasiv und destruierend wachsen, aber nicht metastasieren. »Maligne« oder »metastasierende« Basaliome sind beschrieben, als Entität jedoch umstritten (Walling et al. 2004). Möglicherweise handelt es sich hierbei um Plattenepithelkarzinome mit basaloider Differenzierung. Der Tumor ist epithelialen Ursprungs, sein Keratinmuster entspricht dem der äußeren Haarscheide des Haarfollikels, von deren Stammzellen er sich wahrscheinlich ableitet (Holikova et al. 2004). Genau genommen handelt sich bei Basaliomen um eine heterogene Gruppe fibroepithelialer Tumoren mit Adnexcharakter und den Differenzierungsmöglichkeiten des embryonalen Haarkeims sowie ähnlichem biologischen Verhalten (Stadler u. Harting 2003). Die bislang nicht vollständig geklärte Pathogenese des Basalioms beruht wahrscheinlich auf einer wechselseitigen Einflussnahme genetischer und umweltbedingter Faktoren (Wong et al. 2003). Eine zentrale Rolle unter den exogenen Noxen scheint das UV-Licht zu spielen.

Jörg Wenzel,Thomas Tüting

Reviewer:Wolfgang Bräuninger, Mainz
und Rudolf Stadler,Minden

CME Praktische Fortbildung CME Dermatologie 1/2006:44-50