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Abstract

Behandlung der Psoriasis vulgaris: topische Therapie und Lichttherapie
Psoriasis vulgaris

Die Psoriasis vulgaris (Abb. 1) ist mit einer Inzidenz von zwei bis drei Prozent eine der häufigen Hauterkrankungen (Nevitt u. Hutchinson 1996). Patienten mit einer Schuppenflechte leiden nicht nur in über 90 Prozent unter dem chronischen Verlauf, sondern auch unter psychosozialer Stigmatisierung und einer Beeinträchtigung der Lebensqualität, die etwa gleich stark ausgeprägt ist wie bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, Krebserkrankungen oder koronaren Herzerkrankungen (Rapp et al. 1999; Schmid-Ott et al. 2005). Nur ein Viertel der Patienten ist mit der Therapie zufrieden (Stern et al. 2004). Die Gründe hierfür liegen oft in mangelnder Wirksamkeit und zeitaufwändigen Lokalbehandlungen oder Lichttherapien, aber auch in der Sorge vor potenziell unerwünschten Arzneimittelwirkungen systemischer Medikamente. Auch der erfahrene Dermatologe wird manchmal feststellen, dass der Patient gar nicht um jeden Preis absolute Erscheinungsfreiheit wünscht, sondern unter Umständen mit Resterythemen mehr als zufrieden ist. Umgekehrt wünscht der Patient aufgrund der psychosozialen Stigmatisierung oft eine aggressivere Therapie, als der Arzt es sich vorgestellt hat. Wichtig für die Therapie der Psoriasis ist deshalb die Formulierung eines gemeinsamen Therapieziels durch den Arzt und den Patienten.

Thomas Rosenbach

Reviewer:Wolf-Henning Boehnke, Frankfurt
und Berthold Rzany, Berlin

CME Praktische Fortbildung CME Dermatologie 3/2006:4-11