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Abstract

Herpes-simplex-Virus-induzierte Erkrankungen in der Dermatologie
Herpes simplex virus (HSV)

Das Herpes-simplex-Virus (HSV) gehört wie das Herpes-Zoster-Virus (VZV) zu den Alphaherpesvirinae. Herausragendes Charakteristikum von HSV und VZV ist die Fähigkeit, nach Primärinfektion der Haut und Schleimhäute lebenslang in den Trigeminalganglien oder in den dorsalen Spinalganglien zu persistieren und von dort aus nach variabler Latenzphase sekundäre produktive Infektionen der Haut und Schleimhaut hervorzurufen. Die klinisch häufigste Manifestationsform der HSV-Infektion ist der orofasziale und genitale Herpes simplex. Bei immunsupprimierten Patienten und Neugeborenen kann das HSV schwerwiegende und letale Infektionen hervorrufen. Neue Forschungsergebnisse haben das Verständnis über die molekularen Mechanismen der Infektionen mit Alphaherpesvirinae erweitert. Auch die therapeutischen Optionen haben sich in den letzten Jahren vermehrt. Der folgende Beitrag stellt die wichtigsten durch HSV hervorgerufenen Erkrankungen, die neueren Daten zur Pathogenese und die derzeit empfohlenen Therapiestrategien vor.

Albert Rübben

Reviewer:Natalija Novak,Bonn
und Helmut Schöfer, Frankfurt

CME Dermatologie 1/2007: 16-29