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Abstract

Photodynamische Therapie in der Dermatologie
Topical photodynamic therapy (PDT)

In der Dermatologie ist die PDT zur Behandlung des oberflächlichen Basalzellkarzinoms, aktinischer Keratosen und mittlerweile auch des Morbus Bowen in vielen Ländern auf der ganzen Welt zugelassen. Zahlreiche Publikationen belegen die Wirksamkeit der PDT auch zur Behandlung anderer kutaner Malignome und nicht-onkologischer Indikationen (Morton 2004). Kontrollierte klinische Studien sind jedoch nötig, um abzuklären, ob die PDT bei nicht-onkologischen Indikationen den existierenden, zugelassenen Therapiemodalitäten überlegen ist. Die nachgewiesenen Vorteile der PDT beinhalten die gleichzeitige Behandlung mehrerer Tumoren und inzipienter Läsionen, eine relativ schnelle Wundheilung, gute Patientenverträglichkeit und ein hervorragendes kosmetisches Ergebnis. Nachteilig ist die teilweise deutliche Schmerzhaftigkeit der Behandlung. Erfolgversprechend ist die potenzielle Tumorkontrolle bei immunkompromittierten Patienten (z. B. Transplantationspatienten). Die Kosten-Nutzen-Analyse deutet an, dass die topische PDT mit relativ geringen Kosten für eine feste Ausrüstung unter Einbeziehung des geringeren Nebenwirkungsprofils wahrscheinlich nicht teurer als konventionelle Therapien ist (Piacquadio et al. 2004).

Philipp Babilas,Rolf-Markus Szeimies

Reviewer: Percy Lehmann,Wuppertal
und Tobias Forschner, Berlin

CME Dermatol 2007;2(2):62-74